Öl-Brennwertheizung einsetzen

Foto: Handwerker am Öl-Brennwertgerät

Moderne Öl-Brennwertheizungen machen das Heizen umweltschonender und effizienter. Die Geräte nutzen praktisch alle im Öl enthaltene Energie und erzielen Wirkungsgrade bis zu 98 Prozent. Gleichzeitig kann eine Öl-Brennwertheizung auch zusammen mit erneuerbaren Energien eingesetzt werden: Viele Geräte lassen inzwischen eine Beimischung von bis zu 10 Prozent flüssiger Biomasse zu. Auch Solarthermie und kontrollierte Wohnungslüftung können eingebunden werden, um Verbrauch und Kosten weiter zu senken.

schematische Grafik zum Ablauf Öl-Brennwertkessel

Für Modernisierungen geeignet.

Moderne Öl-Brennwertkessel verbrauchen deutlich weniger Brennstoff als alte Ölheizungen, weil die Kondensationswärme des Abgases ebenfalls genutzt wird.

Öl-Brennwertkessel lassen sich zudem optimal kombiniert  mit Solarthermie  betreiben. Die Solarkollektoren unterstützen das Brennwertgerät bei der Beheizung und der Warmwasseraufbereitung. Im Sommer kann der Brennwertkessel oftmals ganz abgeschaltet werden, da die Solaranlage dann das Warmwasser alleine erwärmt.

Kontrollierte Wohnungslüftung einbinden.

Eine kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung hilft, die Heizkosten noch weiter zu minimieren. Dabei wird die verbrauchte Luft aus den Räumen im Haus abgezogen und frische Außenluft ins Innere des Gebäudes geleitet. In einem Wärmeübertrager gibt die verbrauchte feuchte Raumluft bis zu 90 Prozent ihrer Wärmeenergie an die kühlere Frischluft ab, bevor diese ins Innere geleitet wird. Das senkt übrigens nicht nur die Kosten, sondern garantiert auch eine besonders hohe Luftqualität im Gebäude.