Zentrale Warmwasserbereitung

Warmes Wasser für wenig Geld

Am gebräuchlichsten sind Anlagen, bei denen Warmwasser vom Heizkessel erwärmt und in gut gedämmten Warmwasserspeichern für die Nutzung zum Duschen, Baden oder Kochen gesammelt wird. Für ein Einfamilienhaus benötigen Sie einen Speicher mit 100 - 300 Liter - je nach Haushaltsgröße.

Diese Speichersysteme lassen sich einfach mit Solartechnik kombinieren. Auch wenn Sie erst später eine Solaranlage anschaffen wollen, sollten Sie bei der Auswahl der Warmwasserspeicheranlagen darauf achten, dass sie für den Anschluss von Solartechnik geeignet ist.

Zentrale Warmwasserbereitung
Schematische Darstellung der zentralen Warmwasserbereitung

Minimale Wärmeverluste und beste Wasserqualität.

Moderne Warmwasserspeicher besitzen eine hohe Energieeffizienz. Sie zeichnen sich durch minimale Wärmeverluste sowie eine optimierte Wärmeübertragung und Temperaturschichtung aus. Alle Warmwasserspeicher am Markt erfüllen die höchsten Anforderungen an Trinkwasserqualität und Hygiene.

Liegen zwischen Warmwasserspeicher und Zapfstelle mehr als 10 Meter Rohr kann es recht lange dauern, bis warmes Wasser aus dem Hahn kommt. In diesem Fall ist meist eine Zirkulationsleitung sinnvoll.

Wasserverschwendung vermeiden

Beim Einsatz von Zirkulationspumpen muss eine selbsttätige Abschaltung, z.B. durch eine Zeitschaltuhr, eingebaut werden. Vom Einsatz von elektrischen Rohrbegleitheizungen ist aus energetischen Gründen abzuraten. Reduzieren Sie die Wärmeverluste an den Rohren, besonders an den Zirkulationsrohren, besser durch eine entsprechende Dämmung.

Duschen und Baden mit Sonnenwärme

Thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung
Thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung

Mit modernen Sonnenkollektoren können Sie Ihr Warmwasser im Sommer bis in die Übergangszeit hinein erwärmen. Dadurch sparen Sie Energie und verringern Ihre Energiekosten. Eine effiziente Solaranlage kann durchaus 60 Prozent ihres jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser decken. Nur im Winter muss der Heizkessel einspringen.
Wenn Sie sich einen speziellen Wärmemengenzähler für Solaranlagen einbauen lassen, können Sie damit den Ertrag Ihrer Anlage verfolgen.