Algenbefall an gedämmten Häusern vermeiden

4. Vorurteil: Besonders auf gedämmten Wänden gedeihen Algen

Rot-weiße Fassade eines Hauses nach der energetischen Sanierung

Grüne Beläge auf der Fassade entstehen, wenn der raue Außenputz der Fassade kälter als die Luft ist und sich über längere Zeiträume Feuchtigkeit niederschlägt. Genau derselbe Umstand kann auch bei Balkonen und bei unbeheizten Gebäuden wie zum Beispiel Garagen auftreten. Es handelt sich deswegen keineswegs um ein neues Phänomen.

Wer das Risiko von Algenbewuchs minimieren möchte, sollte folgendes beachten: Überstände am Dach und den Fensterbänken sollten nach Anbringen der Dämmung auch weiterhin über die Fassade hinausreichen, um diese besser vor Regen zu schützen. Eine dickere Putzschicht speichert mehr Wärme, sodass sich in kalten Nächten seltener Kondenswasser an der Außenwand bildet. Zusätzlich können Kalkputze den Algenbefall deutlich verringern.

FAZIT:
Algen auf der Fassade sind kein typisches Phänomen für gedämmte Häuser. Im Rahmen einer energetischen Sanierung gibt es zudem verschiedene Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit von Algenbewuchs zu minimieren.