Auftakt

Bündnis aus Politik und Wirtschaft startet Sanierungskampagne „Die Hauswende“

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat am 11. März 2014 den Startschuss für die bundesweite, branchenübergreifende Sanierungskampagne „Die Hauswende“ gegeben. „Fast zwei Drittel der rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland stammen aus einer Zeit, in der es noch keinerlei Vorgaben für den baulichen Wärmeschutz gab. Die Energiewende wird nur funktionieren, wenn wir es schaffen, diese Gebäude energieeffizient zu sanieren und verstärkt den Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken“, sagte die Bundesministerin bei der Auftaktveranstaltung. „Die energiesparende Modernisierung ist für alle eine gute Investition in die Zukunft“, betonte Hendricks.

Über die Kampagne erhalten Hausbesitzer alle Informationen zur energiesparenden Sanierung aus einer Hand und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Energieexperten in ihrer Nähe. „Das Besondere an dieser Kampagne ist, dass die wichtigsten Marktakteure der energetischen Gebäudesanierung an einem Strang ziehen und sich gemeinsam für mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich einsetzen “, unterstrich Stephan Kohler, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Das Internetportal www.die-hauswende.de bündelt die wichtigsten Informationen zur energetischen Gebäudesanierung – von effizienter Heizungstechnik über die fachgerechte Wärmedämmung, moderne Fenster bis zu den erneuerbaren Energien. Weiterhin wird es eine bundesweite Anzeigenkampagne sowie Informationsveranstaltungen in vielen Städten und Regionen geben.

Die Kampagne wurde von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) initiiert und wird vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), dem Bundesbauministerium (BMUB) sowie den relevanten Branchenverbänden und zahlreichen Unternehmen getragen. Gesteuert wird die Kampagne von der Deutschen Energie-Agentur (dena). Beteiligt sind auch der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e. V. (GDI), das Forschungsinstitut Wärmeschutz e. V. (FIW), der Verband Fenster + Fassade (VFF), der Bundesverband Flachglas (BF), das Institut für Wärme- und Oeltechnik (IWO) sowie die Sto SE.

Die Presseunterlagen zum Auftakt finden Sie hier.